Erntebrauchtum

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Traditionell wurde in früheren Zeiten die letzte Garbe auf dem Feld stehen gelassen. Dieses Getreide kam dann kunstvoll gebunden in die Kirche um Gott für die Ernte zu danken.

Die bekannteste Form dieser Getreidegestaltung ist die Erntekrone, die mit Bändern und Blüten verziert zum Erntedankfest die Kirchen zierte. Aber auch Erntekränze und Girlanden aus Getreide wurden als Schmuck verwendet.

Heutzutage ist das Stehen lassen der letzten Garbe durch die modernen Erntemaschinen nicht mehr möglich also wird das Getreide für das Binden schon vor der eigentlich Ernte geschnitten. Allerdings verwenden wir Landfrauen im Gegensatz zu professionellen Blumenbindern reifes Getreide um die Tradition weitgehend zu erhalten.

 

 

 

 

 

 

 

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